Projektentwicklung denkmalgeschützte „Lohnhalle“ Dortmund Bodelschwingh - Sonstige

Nordrhein-Westfalen, NRW, 44357 Dortmund Bodelschwingh, Bodelschwingher Straße 138
PRB-1013

Das Objekt in Zahlen:

Grundstücksfläche ca.: 723,00 m²
Gesamtmietfläche: 713,00 m²
 
Gewerbefläche: 713,00 m²
 
Bauweise: massiv
Verfügbar: nach Absprache
 
Bebauungsplan: MG 157 - Baudenkmal

Objektbeschreibung:

Mit der denkmalgeschützten Lohnhalle in der Bodelschwingher Straße 138 wird ein außergewöhnliches Industriedenkmal einer neuen, zukunftsorientierten Nutzung zugeführt. Das Gebäude wurde im Jahr 1906 errichtet und stammt vom Architekten Paul Knobbe, dem damaligen Leiter der Bauabteilung der GBAG in Dortmund Bodelschwingh. Die ehemalige Lohnhalle diente ursprünglich als zentrale Auszahlungsstätte für die Arbeiter der umliegenden Industrieanlagen. Heute besticht sie durch ihre markante Industriearchitektur, eine lichte Höhe von über 14 Metern, großzügige Raumproportionen sowie ihre prägenden historischen Details. Ziel der Projektentwicklung ist es, dem Objekt neues Leben einzuhauchen, ohne die denkmalgeschützte Substanz und den industriellen Charakter zu beeinträchtigen. Die Halle bietet ein einmaliges Raumgefühl mit großem Entwicklungsspielraum und eignet sich gleichermaßen für gewerbliche, gastronomische, kreative sowie kulturelle Nutzungen.

Objektlage:

Die Lohnhalle befindet sich in einem urbanen Umfeld, das durch eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die Autobahn geprägt ist. Die Bodelschwingher Str. ist eine belebte Straße, die sowohl von Anwohnern als auch von Pendlern frequentiert wird. In der näheren Umgebung finden sich zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Freizeitangebote, die zur Attraktivität der Lage beitragen.

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Weitere Informationen zum Objekt:

Flächen & Raumkonzept

  • Innenfläche: ca. 713 m² flexibel nutzbare Fläche
  • Lichte Höhe: über 14 m – außergewöhnlich für multifunktionale Konzepte
  • Dachfläche: ca. 300 m², statisch begehbar
  • Luftraum & Galerien: ideale Voraussetzungen für Inszenierung, Ausstellungen oder mehrgeschossige Einbauten
  • Grundrissstrukturen: anpassbar an individuelle Nutzungskonzepte

Die hohen Decken, offenen Flächen und der großzügige Luftraum ermöglichen außergewöhnliche Konzepte, etwa mit Galerien, Einbauten, Bühnen, Show‑ oder Präsentationsflächen.

Nutzungsmöglichkeiten

Die Lohnhalle bietet aufgrund ihrer Kubatur, Höhe und Lage eine Vielzahl an Nutzungsszenarien, unter anderem:

Gastronomie & Erlebnisformate

  • Gastronomische Konzepte mit Manufaktur‑, Event‑ oder Show‑Charakter
  • Inszenierte Erlebnisgastronomie
  • Event‑, Hochzeits‑ und Veranstaltungsformate
  • Kombination aus Innenbereich und Dachterrasse

Büro, Ausstellung & Gewerbe

  • Außergewöhnliche Büro‑ und Arbeitswelten
  • Showrooms, Marken‑ und Produktpräsentationen
  • Kombination aus Büro, Ausstellung und Besucherflächen

Kreativ‑ & Kulturkonzepte

  • Ateliers, Werkstätten, Co‑Working‑Spaces
  • Ausstellungen, Galerien, kulturelle Veranstaltungen
  • Workshops, Studios oder Bildungsformate

Erlebnis‑, Präsentations‑ & Sondernutzungen

  • Inszenierung großformatiger Exponate
  • Mehrgeschossige Präsentationen oder Installationen
  • Kombination aus Erlebnis, Öffentlichkeit und Nutzung

Dachterrasse & Erweiterungspotenzial

Besonderes Entwicklungsmerkmal ist das umlaufende Flachdach, das sich ideal für eine Dachterrasse, Lounge‑ oder Eventfläche eignet. Die Fläche bietet – nach Herstellung eines separaten Zugangs – erhebliches Potenzial für saisonale und öffentlichkeitswirksame Nutzungen.

Darüber hinaus befindet sich direkt angrenzend ein weiteres Entwicklungsareal, das perspektivisch zusätzliche Flächen und Synergien ermöglichen kann. In städtebaulichen Gesprächen wurde die Lohnhalle bereits als „Tor“ und möglicher Ankerpunkt für das umliegende Quartier beschrieben.

Ausstattung & Entwicklung

Die Immobilie wird nutzerorientiert und individuell entwickelt.

  • Sanierung und Umbau nach Nutzungskonzept
  • Miet‑ oder Kaufmodell möglich
  • Erste Sanierungskalkulation vorhanden
  • Denkmalschutz‑Abstimmungen werden übernommen
  • Eigene Planungs‑ und Bauabteilung
  • Schlüsselfertige Übergabe realisierbar

Durch die ganzheitliche Projektsteuerung kann der gesamte Entwicklungsprozess – von der Konzeptphase bis zur Fertigstellung – aus einer Hand erfolgen.

Fazit

Die ehemalige Lohnhalle in Dortmund‑Bodelschwingh bietet eine seltene Gelegenheit, ein einzigartiges Industriedenkmal mit hohem Identifikationswert neu zu nutzen. Die Kombination aus Architektur, Raumhöhe, Dachpotenzial und flexibler Entwicklung macht das Objekt besonders attraktiv für anspruchsvolle Konzepte, die Charakter, Sichtbarkeit und Erlebnis suchen.


Exposé:


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